Archiv für Dezember 2010

In den mittlerweile doch sehr eintönigen Musikvideos lässt sich das Wesen des Hip Hop kaum noch erkennen. Wirft man aber einen Blick auf die Genre-typischen Filme, so zeichnen sie im besten Fall die weitreichende Kultur der Hip Hop Bewegung auf.

Am Anfang war „Wild Style“

Im Klassiker „Wild Style“ (1982) finden sich nicht nur die vier prägnanten Elemente des Hip Hop (DJ-ing, Breaking, Graffiti und MC-ing), sondern auch die Beweggründe und Ambitionen der Hip Hopper. Gerade die Tatsache, dass die Charaktere im Film realen Künstlern entsprachen (u.A. Grandmaster Flash), macht „Wild Style“ vielmehr zu einer Dokumentation der echten Szene und wirft somit Licht auf das damals noch frische Genre. Ähnlich in den Themen, aber sehr viel ernster und sozialkritischer war „Beatstreet“ (1984), in dem zum ersten Mal auch die Probleme der Inakzeptanz der Gesellschaft gegenüber den Künstlern aufgezeigt wurden.


Als sich HipHop und alles was dazu gehörte auch in Deutschland verbreitete, hatte die Jugendkultur zuerst eine eher kleine Anhängerschaft. Erst eine Gruppe aus Stuttgart machte den Sprechgesang im deutschsprachigen Raum populär.


Anfang der 1980er Jahre wurden auch die Jugendlichen hierzulande von der Breakdance- und Grafitti-Welle aus Amerika infiziert. Der HipHop entwickelte sich in verschiedenen deutschen Ortschaften zu einer eigenständigen Jugendkultur.


Da der HipHop auf eine relativ junge Geschichte zurückblicken kann, weiß man über deren Entwicklung sehr genau Bescheid. Vor allem die vier Elemente dieser Subkultur spielen eine bedeutende Rolle.

Turntable © Flickr / Boris van Hoytema

Alles begann Mitte der siebziger Jahre in der New Yorker Bronx. Dort entwickelte sich in den Armenvierteln das, was wir heute unter HipHop verstehen.


Hallo an alle Freunde des Sprechgesangs und der elektronischen Tanzmusik,

viele von euch denken jetzt bestimmt, HipHop und Electro Funk passen doch gar nicht zusammen. Und: Eigentlich gehen sich die Anhänger der beiden unterschiedlichen Musikstile doch aus dem Weg. Während die coolen HipHopper mit ihren Homies chillen, sind die Electro-Funk-Fans bis in die frühen Morgenstunden auf irgendwelchen Partys.

Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch, dass die alten Grenzen zwischen den beiden Lagern schon lange überschritten wurden. So arbeitet der DJ David Guetta mit den Black Eyed Peas, Kid Cudi, Akon, Ne-Yo oder Estelle zusammen.