Archiv für Januar 2011

Paul Kalkbrenner ist ein Berliner Techno- und Electro-DJ, der seit dem Film „Berlin Calling“ und dem dazugehörigen Track „Sky and Sand“ eine Ikone in der Szene ist.

Paul Kalkbrenner ©Flickr misterhonk_dePaul Kalkbrenner ist mittlerweile der bekannteste deutsche DJ im elektronischen Milieu. Seine Musik lässt sich in keine Schublade stecken. Es ist eine gute Mischung aus Techno, Electro, Drum’n'Bass, Minimal, House und mehr.

Paul Kalkbrenner – Die Biografie

Der Berliner-DJ Paul Kalkbrenner kam 1977 in Leipzig auf die Welt und wuchs aber im Ostteil von Berlin auf. Das Regierungssystem der DDR und seine Eltern legten die ersten musikalischen Grundsteine für seine spätere Karriere. So besuchte er beispielsweise in den letzten fünf Jahren vor der Wende eine Musikschule und lernte dort Trompete.

Als die Mauer endlich fiel, kam Paul zum ersten Mal mit elektronischer Musik in Kontakt. Mit seinem Kumpel Sascha Funke kaufte er sich sofort die ersten Platten, die die beiden 1991/1992 in Jugendhäusern in Friedrichshain und Lichtenberg auflegten – ein paar Jahre später schafften sie den Sprung in verschiedene größere Clubs. Außerdem begann Paul Kalkbrenner ungefähr zu dieser Zeit, seine eigenen Stücke zu produzieren.


Die Mayday 2011 feiert Geburtstag. Unter dem Motto „Twenty Young“ werden am 30. April 2011 wieder tausende tanz- und feierwütige Menschen in der Dortmunder Westfalenhalle erwartet.

Mayday ©Flickr christian.kloeppel

Die Erfolgsgeschichte der Mayday begann vor 20 Jahren in Berlin. Am 14. Dezember 1991 fand der erste Indoor-Rave in der Halle Weißensee statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Fabian Lenz (DJ Dick) und seinem Bruder Maximilian (Westbam) und der Zeitschrift Frontpage. Mit dieser Party wollten sie dem angeschlagenen Berliner Radiosender DT64 wieder auf die Beine helfen.


Elektronische Musik ist im Vergleich zu vielen anderen Stilrichtungen eine relative junge Tonkunst, die sich erst in 1970er Jahren entwickelte.

Elektronische Musik - Frequenz auf einem Oszilloskop ©Flickr altemark

Viele denken bei elektronischer Musik sofort an ohrenbetäubenden Lärm, exzessiven Partys, Drogenkonsum und hyperaktive Partygänger, die bis in die Morgenstunden und manchmal sogar Tage durch feiern können. Womit Ihr im Großen und Ganzen nicht falsch liegt ;-) , aber die elektronische Musik ist mehr als nur sinnloses Boom, Boom.


Was in den frühen Achtzigern als Dokumentation der echten Szene und sozialkritisches Genre mit Fokus auf die Hauptelemente des Hip Hop begann, nahm ein Jahrzehnt später starken Bezug zur Kriminalität und verläuft sich seitdem oft in filmischen Stereotypisierungen der Szene.

Hip Hop zum Lachen

In den 90ern wurde Hip Hop mehr und mehr zu einer Seifenblase der Klischees und Popmusik. In Filmen wie „CB4“ (1993) oder „Class Act“ (1992) diente das natürlich auch dazu, die starren Stereotype des Gangsterrappers auf zu brechen, um zu zeigen, dass Hip Hop nicht nur aus Gewalt und Drogen bestand. Später wurden aber genau diese Parodien durch keine vorhandenen, positiven Alternativen erweitert, sodass Komödien und Gangsterfilme lediglich die Bilder der Kriminellen oder Möchtegern-Hopper festigten.