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Wenn man an Rapper aus der Hauptstadt denkt, werden einem vermutlich als erstes  die Urgesteine des Berliner Hip Hops, Sido und Bushido, in den Sinn kommen. Doch während diese beiden mit ihren ersten Filmen schon an den eigenen Denkmälern arbeiten, räumen jede Menge Newcomer und Konkurrenten das Feld von hinten auf.


Fast ein ganzes Jahrzehnt war das Independent Label Aggro Berlin Aushängeschild für Hip Hop aus der Hauptstadt. Die Musiker orientierten sich dabei klar am Vorbild US-amerikanischer Gangsterrapper. Nach etwa neun erfolgreichen Jahren hatte das Publikum schließlich genug von Songtexten über deutsche Ghettos und das harte Leben eines Berliner Gangsters.


Etwas betrübt durch den Tod von Whitney Houston, fanden wieder einmal die Grammy Awards statt. Gestandene Weltstars wie Bruno Mars und Lady Gaga sahen dabei gegen Adele blass aus.

Noch 2009 wurde Adele bei den selben Awards zur Newcomerin des Jahres gekürt. Nur drei Jahre später kehrt sie jetzt zurück ans Laudatiopult – und das gleich geschlagene sechs mal an einem Abend. Mit Ihrem Album „21“, räumte sie bei der Verleihung nicht nur die heiß umkämpftesten Preise ab, sondern stellte auch mit ca. 3,4 Mio. verkauften Exemplaren in England einen neuen Rekord für das 21. Jahrhundert auf. Verdient hat sie sich ihren großen Abend in Los Angeles also auf jeden Fall.