Sänger Lauri Ylönen tauschte die Gitarre gegen den Computer ein und produzierte so sein erstes Soloalbum. Das Resultat ist tanzbar und durchaus radiotauglich.
Ursprünglich wollte Sänger Lauri Ylönen, vielen wohl eher bekannt als Frontmann von „The Rasmus“, die Arbeit an einem neuen Album der Band beginnen. Zunächst läuft alles genauso wie auch bei den anderen Alben der Band, Lauri trifft sich mit Gitarrist Pauli Rantasalmi und schreibt ein paar Songs.
Zusammen erstellen sie dann erste Demoversionen der Songs, müssen dabei allerdings feststellen, dass diese nicht 100%ig nach “The Rasmus” klingen. Auch nachträglich eingesetzte Gitarrenriffs können an dieser Tatsache nicht viel ändern. Die Ideen, die bereits umgesetzt worden waren sollten aber auch nicht verkommen, weshalb der Sänger sie als Grundlage für sein Soloalbum nimmt. Die Entwicklung des Albums geht von da an sehr stark in die Richtung der elektronischen Musik, weshalb es komplett auf den Klang von Gitarren verzichtet.
Chris Liebing ist ein Multitalent – er ist ein weltweit gefragter DJ, Produzent, hat seine eigene Radio Show, ist die treibende Kraft hinter den Labels CLR und Spinclub Recordings und Erfinder des Schranz. Spätestens seit der Jahrtausendwende zählt er zu den ganz Großen in der Techno-Szene.
Chris Liebing ist einer der ersten DJs, der die neuen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters für sich nutzte und konsequent und kreativ in seiner Musik einsetzte. Mitte der 90er Jahre führte er, mehr durch Zufall, den Begriff „Schranz“ ein, der heute aus dem Wortschatz der Techno-Anhänger nicht mehr wegzudenken ist.
Marek Hemmann macht elektronische Musik der besonderen Art, die zum Tanzen und Träumen animiert.
Marek Hemmann ist 1979 in Gera, Thüringen geboren. Seine Leidenschaft für die Musik entdeckte er in den 1990er Jahren. Damals macht er noch mit einer Gitarre für sich und seine Mitbewohner Musik. Jedoch bot ihm das Aufkommen der Technokultur neue Möglichkeiten seine Musik zu optimieren. Mit Sampler und Synthesizer machte Marek Hemmann sich ans Werk neu Tracks zu produzieren.
Auf dem Time Warp in Mannheim gibt sich das Who-is-Who der elektronischen Musik die Klinke in die Hand. Für alle Techno-Freunde und Partypeople ist dieses Festival schon Kult.
1994 wurde das erste Time Warp Festival gefeiert. Damals fand es zwar noch in Ludwigshafen statt und hatte noch nicht die heutigen Ausmaße erreicht, aber zumindest legte zu diesem Zeitpunkt der junge Sven Väth auf. Feierwütige Technofans aus ganz Deutschland besuchten die Veranstaltung. Schnell wurde Time Warp in Europa bekannt und das Festival der elektronischen Musik musste sich eine andere Location suchen.
Elektronische Musik ist im Vergleich zu vielen anderen Stilrichtungen eine relative junge Tonkunst, die sich erst in 1970er Jahren entwickelte.
Viele denken bei elektronischer Musik sofort an ohrenbetäubenden Lärm, exzessiven Partys, Drogenkonsum und hyperaktive Partygänger, die bis in die Morgenstunden und manchmal sogar Tage durch feiern können. Womit Ihr im Großen und Ganzen nicht falsch liegt , aber die elektronische Musik ist mehr als nur sinnloses Boom, Boom.
Hallo an alle Freunde des Sprechgesangs und der elektronischen Tanzmusik,
viele von euch denken jetzt bestimmt, HipHop und Electro Funk passen doch gar nicht zusammen. Und: Eigentlich gehen sich die Anhänger der beiden unterschiedlichen Musikstile doch aus dem Weg. Während die coolen HipHopper mit ihren Homies chillen, sind die Electro-Funk-Fans bis in die frühen Morgenstunden auf irgendwelchen Partys.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen jedoch, dass die alten Grenzen zwischen den beiden Lagern schon lange überschritten wurden. So arbeitet der DJ David Guetta mit den Black Eyed Peas, Kid Cudi, Akon, Ne-Yo oder Estelle zusammen.