Fête de la Musique in Berlin
Am 21. Juni wird seit Jahren der Sommeranfang mit einem großen Fest in ganz Europa eingeläutet. Überall in den Straßen musizieren und tanzen die Menschen, treffen sich Kulturen und wird zusammen gefeiert. Gratis und nonstop, vielseitig und einzigartig.
Was 1982 in Paris begann, ist heute zu einem alljährlichen Höhepunkt in 60 europäischen Städten angewachsen. Auf großen Bühnen und spontanen Straßenacts geben bekannte Größen wie noch unentdeckte Perlen aller Musikrichtungen Konzerte unter freiem Himmel und in kleinen Clubs und Cafés. Die Welt zeigt sich von ihrer musikalischen Seite und das interaktive Publikum wird gleichzeitig zum Akteur.
Fête de la Musique in Berlin
Die Fête Company organisiert seit 1995 am 21. Juni jeden Jahres das größte unkommerzielle Musikfest der Stadt. Im Anschluss an den Karneval der Kulturen ist die Fête de la Musique in Berlin zum Highlight der Hauptstadt geworden.
Im letzten Jahr feierten 90.000 Menschen zusammen mit über 750 Bands und Musikern auf und um 87 festen Bühnen. Ungezählt bleiben dabei die vielen Straßenmusiker, die spontanen Straßensperrungen ohne Sperrung und die gemeinsamen Jamsessions auf dem größten Festival in allen Ecken der Stadt.
Das weltgrößte Musikfestival umsonst und draußen
Dass auch die Deutschen ein musikalisches Völkchen sind, zeigt sich an der Mitmachfreude zur Fête de la Musique. In den 22 deutschen Städten, die offiziell das Fest der Musik organisieren, kann an jedem 21. Juni zwischen 16 und 22 Uhr auf allen öffentlichen Strassen, Plätzen, in Park- und Grünanlagen ohne Anmeldung unplugged musiziert werden. Die GEMA-Lizenz-Kosten für diesen Tag übernimmt netter Weise die Fête Company. Also freie Bahn für alle Musiker, Bands, Orchester, Chöre, Solisten und Djs.
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Ein schöner Artikel, aber ACHTUNG – die Ausnahmegenehmigung für die Straßenmusik gilt nur für Berlin. Und auch nur für Berlin führt die organisierende Fête Company die GEMA-Gebühren ab.
Jede Stadt oder Gemeinde, die in Deutschland eine Fête de la Musique feiert, organisiert sich selbst! Also bitte jeweils vor Ort die Möglichkeiten der Straßenmusik und GEMA-Abgabe erkunden!
