Halb Pop, halb Dubstep. Klingt nach einer unmöglichen Mischung? Nicht wenn es aus den Boxen einer guten Anlage schallt. Dem Londoner Musiker Alex Clare ist es mit der ungewöhnlichen Kombination gelungen eine Nische in der Musikindustrie zu finden.
Dass ausgerechnet ein gebürtiger Londoner auf diese Idee kam ist vermutlich kein Zufall. Immerhin findet der Dubstep in der englischen Hauptstadt auch seinen Ursprung. In etwa um die Jahrtausendwende ist das neue Musikgenre entstanden und erfreut mittlerweile auch viele Menschen außerhalb Großbritanniens.
Wenn man an Rapper aus der Hauptstadt denkt, werden einem vermutlich als erstes die Urgesteine des Berliner Hip Hops, Sido und Bushido, in den Sinn kommen. Doch während diese beiden mit ihren ersten Filmen schon an den eigenen Denkmälern arbeiten, räumen jede Menge Newcomer und Konkurrenten das Feld von hinten auf.
Fast ein ganzes Jahrzehnt war das Independent Label Aggro Berlin Aushängeschild für Hip Hop aus der Hauptstadt. Die Musiker orientierten sich dabei klar am Vorbild US-amerikanischer Gangsterrapper. Nach etwa neun erfolgreichen Jahren hatte das Publikum schließlich genug von Songtexten über deutsche Ghettos und das harte Leben eines Berliner Gangsters.
Eine Silent Disco mag für außenstehende auf den ersten Blick ziemlich seltsam aussehen, da sich die Menschen auf der Tanzfläche nicht im gleichen Takt bewegen. Doch wer sich selbst einen Kopfhörer aufsetzt, der wird schnell merken, dass diese Art zu feiern ein besonderes Erlebnis darstellt.
Eine gut gefüllte Tanzfläche ist zunächst nichts ungewöhnliches, doch bei einer Silent Disco fällt etwa sofort ins Auge: Jeder Gast trägt einen Kopfhörer und es scheint fast so, als würde jeder in seiner eigenen Welt zu seinem eigenen Rhythmus tanzen. Doch wer sich selbst auch auf die Tanzfläche begibt, der wird schnell merken, dass dem tatsächlich so ist und man wirklich in eine andere Welt abdriftet. Beliebt sind Silent Discos mittlerweile besonders auf Festivals, da so auch noch nach der Sperrstunde munter weitergefeiert werden kann.
Für Jacob Korn war schon recht früh klar, dass der Computer sein Instrument ist. Er investierte als junger Mensch seine gesamte Freizeit in die Musik und soll dafür jetzt mit dem Förderpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet werden.
Bereits als Kind lauschte Jacob Korn, bedingt durch seine Eltern, den Klängen von „Kraftwerk“. Somit war eigentlich schon klar, dass ihn später einmal die Techno- und Housebewegung der 90er Jahre mitreißen würde. Doch das alleinige Konsumieren der Musik reichte ihm bald nicht mehr aus, sodass er recht schnell an seinen eigenen Tracks bastelte.
Wer hat schon etwas zu verschenken? Niemand. Daher ist es günstig, gut zu planen, wenn man sein Produkt oder eine Veranstaltung bewerben will. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Art der “Vermarktung” sowie deren Instrumente.
Natürlich kann man auf Post-Its setzen – empfehlenswerter ist allerdings, wenn man informative Flyer drucken lässt: möglichst kostengünstig – die Stückzahl sollte jedoch keinesfalls zu knapp kalkuliert werden. Natürlich muss auch ein knackiges, ansprechendes Design her. Die Frage ist natürlich auch, wofür geworben werden soll.
Die „Gorillaz” veröffentlichen mit „The Gorillaz: ‚The Singles Collection: 2001-2011‘“ rechtzeitig zur Weihnachtszeit ihr erstes Best-Of Album.
Die „Gorillaz“, hinter denen Damon Albarn und Jamie Hewlett stecken, haben sich als Antwort auf die Substanzlosigkeit der Musikbranche gegründet. Wer hätte gedacht, dass die Band, die im Guinnessbuch der Rekorde als „erfolgreichste virtuelle Band“ einen Eintrag hat, 10 Jahre bestehen würde?
Ihr unverkennbarer Stil, mit dem sie sich auf keinen speziellen Musikstil festlegen lassen, macht sie in der heutigen Musiklandschaft einzigartig und eigentlich unersetzbar. Mit technischer und musikalischer Innovation und ganz ohne Stilgrenzen, haben die „Gorillaz“ die Musikwelt revolutioniert und dürfen sich nach 10 Jahren ruhig mal auf einem Best-Of Album ausruhen.
Dominik Eulberg ist: „Ravender Ornithologe“, DJ, Produzent und ein außergewöhnlicher Künstler der Techno-Szene.
Dominik Eulberg. Die einen lieben seine Musik und die anderen sind der Meinung, er wäre vielleicht besser bei der Vogelkunde geblieben. Kein anderer DJ hat sich der Natur so verschrieben wie Herr Eulberg. Nachdem er für sein letztes Album, „Heimische Gefilde“, den Preis der deutschen Schallplattenkritik bekommen hat, auf dem er einzelne Tracks anmoderiert, meldete sich Dominik Eulberg in diesem Jahr mit einer neuen Platte zurück. Auf „Diorama“ führt er mal wieder kreuz und quer durch die heimische Biosphäre. Die Reisegruppe wird gebeten einzusteigen!
Dominik Eulberg – Natur trifft Bass
Dominik Eulberg (1978 geb.) kommt ursprünglich aus dem Westerwald und studiert(e) in Bonn Biologie und Geographie mit Schwerpunkt Naturschutz. Wäre da nicht die Musik, könnte man ihn wahrscheinlich auf einem Hochsitz dabei beobachten, wie er Vögel und andere Tiere beobachtet. Schon die Titel seiner ersten Alben lassen erahnen, dass er sehr mit der (heimischen) Natur verbunden ist. Sie lauten: „Flora & Fauna“ (2004), „Kreucht & Fleucht“ (2005), „Bionik“ (2007) und „Heimische Gefilde“ (2007).
Mashups oder auch Bastard Pop ist eine Musikrichtung, die Mitte der 1990er Jahren aufkam. Hierbei werden zwei oder mehr Musikstücke zu einer Art Musikcollage vermischt.
Mashup heißt übersetzt soviel wie „Vermischen“ und beschreibt damit treffend die Praxis dieses Remixphänomens. Meist wird die Gesangsspur des einen Liedes mit der Instrumetalspur eines anderen überlagert. Heraus kommen meist eingängige Party-Tracks. Werden mehr als zwei Tracks miteinander vermischt, spricht man von einem Multi-Mashup. Heute gibt es diverse Mashup-Tracks, da es aufgrund der fortschreitenden Technik, den Internettauschbörsen und zahlreichen Videoportalen immer leichter geworden ist, Mashup-Tracks zu produzieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die kommerzielle Vermarktung hingegen hält sich weiterhin in Grenzen.
Samy is back! Am 29. Juli erschien Samy Deluxe’ viertes Studioalbum „SchwarzWeiss“ und stürmt schon in der zweiten Woche auf Platz 1 der Deutschen Albumcharts.
Es soll eine Rückkehr zu den Wurzeln sein. Mit „SchwarzWeiss“ präsentiert Samy Deluxe nach eigenen Aussagen wieder ein reines Hip Hop-Album. Zwei Jahre nach „Dis ist wo ich herkomm“, soll es dem Deutschrap wieder zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz verhelfen, indem es die vielfältigen Möglichkeiten der Kunstform aufzeigt.
Die Karaoke im Mauerpark zieht jeden Sonntag unzählige Berliner und Besucher der Stadt in Richtung Prenzlauer Berg. Ob Laien oder fast schon Profimusiker – hier kann Jeder zeigen, was er drauf hat.
Neben der Karaoke im Mauerpark Berlin ist auch der all-sonntägliche Flohmarkt nebenan immer wieder Anziehungspunkt für Jung und Alt. Definiert ist hier gar nichts, das Publikum ist genauso bunt gemischt wie die Musikauswahl der Karaoke-Teilnehmer oder die Auslagen der Flohmarktstände. Was einst ein Geheimtipp war, hat sich längst zu einem der szenigsten Treffpunkte des Berliner Wochenendes entwickelt und ist weit über die Grenzen der Hauptstadt bekannt: hier wurde Kurier-Fahrer Joe Hatchiban mit seinem Spezialfahrrad und mobiler Karaoke-Station berühmt.