Eine Silent Disco mag für außenstehende auf den ersten Blick ziemlich seltsam aussehen, da sich die Menschen auf der Tanzfläche nicht im gleichen Takt bewegen. Doch wer sich selbst einen Kopfhörer aufsetzt, der wird schnell merken, dass diese Art zu feiern ein besonderes Erlebnis darstellt.
Eine gut gefüllte Tanzfläche ist zunächst nichts ungewöhnliches, doch bei einer Silent Disco fällt etwa sofort ins Auge: Jeder Gast trägt einen Kopfhörer und es scheint fast so, als würde jeder in seiner eigenen Welt zu seinem eigenen Rhythmus tanzen. Doch wer sich selbst auch auf die Tanzfläche begibt, der wird schnell merken, dass dem tatsächlich so ist und man wirklich in eine andere Welt abdriftet. Beliebt sind Silent Discos mittlerweile besonders auf Festivals, da so auch noch nach der Sperrstunde munter weitergefeiert werden kann.
Für Jacob Korn war schon recht früh klar, dass der Computer sein Instrument ist. Er investierte als junger Mensch seine gesamte Freizeit in die Musik und soll dafür jetzt mit dem Förderpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet werden.
Bereits als Kind lauschte Jacob Korn, bedingt durch seine Eltern, den Klängen von „Kraftwerk“. Somit war eigentlich schon klar, dass ihn später einmal die Techno- und Housebewegung der 90er Jahre mitreißen würde. Doch das alleinige Konsumieren der Musik reichte ihm bald nicht mehr aus, sodass er recht schnell an seinen eigenen Tracks bastelte.
Hip Hop ist eine Kulturbewegung, die in amerikanischen Ghettos ihren Ursprung fand und heute auf der ganzen Welt ihre Anhänger findet. Nicht nur die Musik entwickelte sich rasant – auch ein spezieller Modestil entstand durch die Hip Hop-Bewegung.
Besonders charakteristisch für Hip Hop Mode sind die weiten Schnitte, die sich beispielsweise in Jeans wiederfinden. Die so genannten Baggy Pants werden vorwiegend von Männern, aber auch von Hip Hop begeisterten Frauen getragen.
Mashups oder auch Bastard Pop ist eine Musikrichtung, die Mitte der 1990er Jahren aufkam. Hierbei werden zwei oder mehr Musikstücke zu einer Art Musikcollage vermischt.
Mashup heißt übersetzt soviel wie „Vermischen“ und beschreibt damit treffend die Praxis dieses Remixphänomens. Meist wird die Gesangsspur des einen Liedes mit der Instrumetalspur eines anderen überlagert. Heraus kommen meist eingängige Party-Tracks. Werden mehr als zwei Tracks miteinander vermischt, spricht man von einem Multi-Mashup. Heute gibt es diverse Mashup-Tracks, da es aufgrund der fortschreitenden Technik, den Internettauschbörsen und zahlreichen Videoportalen immer leichter geworden ist, Mashup-Tracks zu produzieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die kommerzielle Vermarktung hingegen hält sich weiterhin in Grenzen.
Ein Wochenende feinste Electro-Music auf 6 Indoor & Outdoor Floors im Arenaclub, Badeschiff, Glashaus und Arena. 38 DJ’s legen nonstop auf und Berlins angesagtesten Locations vibrieren. Bei elektronischer Musik und Techno einer hochkarätigen Line Up wie Justus Köhncke oder dem Krause Duo tanzt Berlin durch und verlegt die Liebe auf später.
Was „Fuck me now and love me later meets Gruppenzwang“ im letzten Jahr für Standards gesetzt hat, gilt es diesen Juli wieder zu erreichen. Kein leichtes Ziel, aber leicht ist ja auch langweilig und die Berliner Elektroszene kennt den Weg hoch hinaus. Mit dem Motto der beliebten Party ohne Grenzen treffen die Veranstalter das Feeling in Berlin auf den Ton genau: Erst hemmungslosen Spaß haben und danach dahinschmelzen. Und wer weiß, ob bei so viel Daueraufregung nicht auch der ein oder andere Höhepunkt drin ist.
Na das ist doch mal ein krasser Wandel: Ex-Rapper Sera Finale tut sich mit Claus Capek, Ex-Mitglied der Band ohne Namen, zusammen und macht trashigen Party-Punk zum Abfeiern. Am 15.07. erscheint das erste Album von Keule aus der Hauptstadt.
„Ich hab Dich gestern Nacht auf Youporn gesehn“ ist wohl der eingängigste Titel der im Sommer 2010 gegründeten Zwei-Mann-Kombo und gleichzeitig das erste Release von Keule, bei denen es mächtig auf die Ohren gibt, und das auch mal unter der Gürtelline – Partymucke aus Berlin, irgendwo zwischen Mickie Krause und Die Atzen.
Die Nature One ist seit 17 Jahren das Festival für elektronische Musik in Deutschland. Vom 5.-7. August 2011 verwandeln 300DJs und unzählige Liveacts die Raketenbasis Pydna im Hunsrück in ein Paradies für Partypeople.
Die Nature One ist heute eines der größten Festival für elektronische Musik in Europa. 40-50.000 Besucher machen 4 Tage und 3 Nächte lang die ehemalige Raketenbasis in Kastellaun unsicher. Unter dem Motto „ Go wild – freak out“ wird bis ins Morgengrauen und noch ein bisschen länger gefeiert.
Das EXIT Festival startet dieses Jahr vom 7.-10. Juli 2011 in Novi Sad in Serbien. Auf den 20 Bühnen spielen über 600 Acts: Arcade Fire, Jamiroquai, Portishead, Paul Kalkbrenner, M.I.A., Bad Religion, Deadmau5 oder Pulp. Die bunte Mischung bietet etwas für jeden.
Zum EXIT Festival im Novi Sad (Serbien) kamen im vergangenen Jahr über 200.000 Menschen. Vom 7.-10. Juli 2011 bietet das EXIT eine bunte Mischung aus Rock, Dance, Elektro, Hip-Hop, Chill-Out, Reggae und Latino. Im vergangenen Jahr wurde es bei den UK Festival Awards zum zweitbesten „Oversea Festival“ gewählt. Denn beim EXIT dabei bekommt man für sein Geld wirklich etwas geboten, die Karten kosten gerade einmal EUR 117,00 + VVK und das bei diesem Line-Up.
Am 21. Juni wird seit Jahren der Sommeranfang mit einem großen Fest in ganz Europa eingeläutet. Überall in den Straßen musizieren und tanzen die Menschen, treffen sich Kulturen und wird zusammen gefeiert. Gratis und nonstop, vielseitig und einzigartig.
Was 1982 in Paris begann, ist heute zu einem alljährlichen Höhepunkt in 60 europäischen Städten angewachsen. Auf großen Bühnen und spontanen Straßenacts geben bekannte Größen wie noch unentdeckte Perlen aller Musikrichtungen Konzerte unter freiem Himmel und in kleinen Clubs und Cafés. Die Welt zeigt sich von ihrer musikalischen Seite und das interaktive Publikum wird gleichzeitig zum Akteur.
Mit dem Kater Holzig feiert die Bar 25 eine Neuauflage in Berlin. Am 1. Juni 2011 wird die neue Location direkt auf der anderen Seite der Spree neben der Strandbar Kiki Blofeld eröffnet. Kann die neue Bar an die legendären Zeiten als Synonym des Berliner Electrohype anschließen?
Die legendäre Bar 25 in Berlin schloss im Ende vergangenen Sommers zum Leidwesen der Freunde elektronischer Musik, da das Gelände am Spreeufer geräumt wurde. Lange Zeit spekulierte man über eine Neueröffnung der Kult-Bar 25. Diese heißt nun Kater Holzig und liegt genau auf der anderen Spreeseite. Seit einigen Wochen wird dort nun fleißig gearbeitet.